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Antike Spuren in Nürnberg

Von Amor, Honig und Herkules: Kleine Lateiner entdecken eine Stadt voller Mythen:

 Venus mit ihrem Sohn Amor, der Honig stiehlt und dabei gestochen wird

Nach Absolvierung ihres ersten Lateinjahres fuhren unsere 6. Klassen in der vorletzten Schulwoche nach Nürnberg. Nach gemütlicher Fahrt mit Löhebahn und Regionalexpress wanderten wir schnellen Schrittes zu unserer ersten Station, dem Germanischen Nationalmuseum. Dort erarbeiteten wir interaktiv mit einer sehr kompetenten Dame antike Mythen in der Kunst. So kamen wir auf Menschen, Götter und Heroen zu sprechen und wie diese z.B. von Albrecht Dürer und Lucas Cranach dem Älteren dargestellt wurden. 

Herkules tötet die Stymphalischen Vögel, deren Federn wie Giftpfeile wirken:

Paris musste entscheiden: Wer ist die Schönste? Danach marschierten wir gen Norden zur Pegnitz. Die Schüler erkundeten nun in kleinen Gruppen und mit einem Aufgabengeheft bewaffnet lateinische Inschriften auf der Karls-, Fleisch- und Museumsbrücke, an denen sie in Zukunft sicher nicht mehr einfach vorbeilaufen werden. 

Karlsbrücke mit einer der beiden Obeliskeninschriften:

Fleischbrücke mit Inschrift unter dem Ochsen:

Museumsbrücke mit einer der beiden gut gesicherten Inschriften:

Ein rundum gelungener Tag in Nürnberg, der den Lehrplan der 6. Klasse mit dem Thema Mythologie abrundete und den Blick der Schüler für lateinische Inschriften schärfte.

J. Schütz und M. Frauenhuber